Testbericht: Wir vergleichen
Pulsar Symbion & Habrok PRO HX 60 LS
Das Duell der Giganten! Die neuesten Wärmebildferngläser mit Tag- und Nachtsicht im Vergleich.
Ein Duell der Giganten: So beschreiben wir am besten unseren Test des HIKmicro Habrok PRO HX 60 LS und des Pulsar Symbion DXT 50. Beide Hersteller versprechen die beste Leistung auf dem Markt. Wir haben beide Geräte am selben Abend getestet. Die Entfernung und das Wetter waren gleich. So erhalten wir einen fairen und ehrlichen Eindruck.
Beim Gehäuse punktet das Pulsar Symbion
Das Pulsar Symbion ist etwas kleiner und liegt besser in der Hand als das Habrok. Die Gummi-Ummantelung ist sehr hochwertig. Man hält das Gerät auch bei Kälte oder Nässe sicher. Das Symbion hat einen weiteren Vorteil: den Schutz für die Okulare. Er verhindert, dass Schmutz oder Regen an die Linsen kommt. Das Habrok ist etwas größer und hat leider keine solche Gummierung. Es liegt zwar gut in der Hand, aber beim Gehäuse gefällt uns das Symbion besser.
Beide Geräte nutzen Wechselakkus, was ein großer Vorteil ist. Ein Entfernungsmesser, eine Tag- und Nachtsicht sowie ein Wärmebild-Sensor sind in beiden Geräten eingebaut.
Bei der Technik spielt das Habrok HX 60 LS seine Stärken aus.
Wir vergleichen die Geräte im Tag- und Nachtsichtmodus. Das Bild des Habrok wirkt für uns klarer und besser. Die höhere Grundvergrößerung des Symbion zeigte sich im Nahbereich als eher
nachteilig. Auf kurze Entfernung sieht man dadurch nur einen kleineren Ausschnitt.
Beim Habrok tauscht man den Aufheller für die Nachtsicht einfach aus. Man ist mit einem 940er oder 850er Strahler für jede Situation gut vorbereitet. Beim Pulsar Symbion ist der Aufheller fest eingebaut. Man tauscht ihn also nicht aus. Seine Wellenlänge beträgt 850 Nanometer. Empfindliche Tiere sehen dieses Licht auf kurze Entfernung manchmal. Hier ist es besser, den Aufheller über einen Knopf am Gerät zu dimmen. Die Wärmebild-Funktion arbeitet bei beiden Geräten sehr gut.
Welches Gerät kommt mit schlechtem Wetter besser klar?
Bei unserem Test hatten wir aber feuchtes und kaltes Wetter. Wer Wärmebildgeräte kennt, weiß: Das sind keine guten Bedingungen. Die Geräte empfangen dann weniger Wärmestrahlung und zeigen weniger Details. Beim Habrok PRO war das anders. Das Gerät lieferte auch bei diesem Wetter extrem scharfe und detailreiche Bilder. Die Bilder des Symbion waren dagegen nicht mehr ganz so scharf. Das zeigt die hohe Qualität der Wärmebild-Sensoren von HIKmicro.
Welches der beiden Geräte ist nun besser? Hier ist mein Fazit aus dem Test.
Beim Gehäuse gewinnt klar das Pulsar Symbion. Die Menüs sind bei beiden Geräten logisch aufgebaut. Das Habrok hat aber größere Tasten. Das ist mit Handschuhen sehr praktisch. Beim Aufheller liegt das Habrok vorn. Man wechselt die Wellenlänge oder den ganzen Aufheller und ist so für jede Jagd perfekt vorbereitet. Auch der Wärmebild- und der Tag-Nachtsicht-Kanal lieferten bei unserem Test im Habrok die besseren Bilder.
Mein persönlicher Wunsch – das Gehäuse vom Symbion mit der Technik vom Habrok … Das wäre mein perfektes Gerät.
Detailansicht des Pulsar Symbion
Das Habrok PRO HX 60 LS lässt sich auch perfekt mit einem Stativ kombinieren
Aufnahme mit dem Pulsar Symbion im Wärmebildkanal
Aufnahme mit dem HIKmicro Habrok HX 60 LS im Wärmebildkanal
Aufnahme mit dem Pulsar Symbion im Tag / Nachtichtkanal
Aufnahme mit dem Hikmicro Habrok PRO HX 60 LS mit dem Tag / Nachtsichtkanal
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen
Sehen Sie hier im Video einen echten Praxisvergleich des Habrok PRO HX 60 LS mit dem Pulsar Symbion
Hier im Video sehen Sie unsere Aufnahmen mit beiden Geräten in der Praxis. Dazu gibt es von uns hilfreiche Erklärungen für die Praxis sowie die Vor und Nachteile des jeweiligen Gerätes.


