Testbericht Dedal 380 T 2 – Large Ausführung

Wärmebildkameras werden auf der Jagd immer beliebter. Die neue Technik bietet viele Vorteile. Mit einem Wärmebildvorsatzgerät hat man so die Möglichkeit das Gerät als Handgerät oder als Vorsatzgerät zu führen. Das neue Dedal 380 T2 Vorsatzgerät soll auch beides bieten.

Der erste Eindruck des Dedal 380 T2 ist sehr gut – schöne gepolsterte Tasche, sauber verarbeitetes Gehäuse. Wie bei allen Dedal Vorsatzgeräten finden wir auch hier wieder eine innenliegende Scharfstellung. Dies ist ein klarer Vorteil, behält man so die optische Achse des Gerätes bei, ohne dass das Objektiv bei Zielspiel nach vorne abkippt und es zu einer Trefferpunktverlagerung kommt. Das Menü des Gerätes ist sehr einfach und logisch aufgebaut, hier wird einem schnell klar – mit diesem Gerät kann man sauber beobachten und auch das Gerät als Vorsatz nutzen. Im Gerät gibt es einen Beobachtungsmodus – hier wird der Display dann riesig und man kann schön entspannt seine Flächen abglasen, die Bildqualität kann hier auch locker mit spitzen Wärmebildkameras mithalten. Der Vorsatzmodus verkleinert das Bild und man kann das Gerät dann auf eine Tagesoptik montieren. Mit dem Dedal 380 T2 kann man verschiedene Farbmodi einstellen, die Helligkeit lässt sich natürlich auch regeln. Das Gerät bietet auch verschiedene Einstellmöglichkeiten um den optimalen Kontrast zu finden, so lies sich in unserem Test eine Bache sauber auf über 100 Meter mit dem Gerät ansprechen. Ein weiterer Vorteil zu anderen Geräten ist, dass dieses Gerät ohne lästige Kalibrierung (einfrieren bzw. stehen bleiben des Bildes) auskommt. Sollte die Trefferlage des Gerätes nicht übereinstimmen lässt sich diese einfach im Menü korrigieren.

Vorsatzgerät und ein Handgerät in einem Gerät

Wir empfehlen jedem das Dedal 380 T 2 der ein Vorsatzgerät und ein Handgerät in einem Gerät führen möchte. Die Bildqualität ist beachtlich, das Menü logisch und einfach aufgebaut. Wir konnten das Gerät jedes Mal absolut wiederholgenau einsetzen – Daumen hoch!

Ein wichtiger Punkt bei der Verwendung von Nachtsicht- und Wärmebildtechnik ist die jeweilige Gesetzeslage, diese muss unbedingt beachtet werden!