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Dipol D 400 DNS – ein digitales Vorsatzgerät im Test

Digital oder Röhre? Bisher war die Auswahl an funktionierenden digitalen Vorsatzgeräten eher begrenzt. Nun bringt Dipol das D 400 DNS auf dem Markt. Doch was kann das neue digitale Vorsatzgerät und was sind Vor- und Nachteile? Wir haben das Gerät über einen längeren Zeitraum in der Praxis getestet und möchten Ihnen hier unsere Eindrücke vermitteln.

Der erste Eindruck des neuen Dipol DN 400 DNS ist sehr gut – gute Verarbeitung, handlich, stabil. Da es sich hier eben um ein digitales Vorsatzgerät handelt konnten wir mit den ersten Tests schon am Tag beginnen. Das Gerät zeigt hier ein Bild, dass an schwarz/weiß Fernsehen erinnert – sehr beachtlich. Nachts schaut das dann doch etwas schlechter aus, was auch normal ist. Schaltet man
einen passenden IR-Aufheller mit dazu, ist das Bild wieder sehr gut und klar. Das Menü des D 400 DNS ist logisch und einfach aufgebaut. Zudem lässt sich dieses auch auf Deutsch umstellen. Weiter kann man hier die Farbe wechseln sowie die Helligkeit einstellen. So lässt sich das D 400 immer auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das Gerät ist auch als Vorsatzgerät für Ihre Tagesoptik einsetzbar,
hier kann, sollte Bedarf bestehen, die Trefferlage korrigiert werden. Der Leuchtpunkt ist normal sichtbar.

In der Praxis schlägt sich das D 400 sehr gut, preislich sicher eine Alternative zur teureren Röhre, allerdings ist diese dann doch in der Nacht überlegen, da die Bildverstärker Röhre eines normalen Nachtsichtvorsatzgerätes einfach wesentlich lichtempfindlicher ist als der Fotosensor in einem digitalen Vorsatzgerät.

dn400-hand

Die Montage des Gerätes auf Zieloptik/Schusswaffen ist nach wie vor in Deutschland ohne Ausnahmegenehmigung verboten.

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