Seite wählen

Testbericht zum Lynx mit Photonis Echo Röhre

Nachtsichttechnik eine Stufe weiter, so kann man das Lynx mit der neuen Photonis ECHO Röhre am besten beschreiben, dies wurde uns nach mehreren Tests und Vergleichen mit anderen Geräten/Röhren klar. Als Gehäuse dient hier das hundertfach bewährte Lynx 1x 53, welches hier in Deutschland zusammengebaut wird. So ist im Falle eines Defektes ein schneller Service garantiert.

Wir testeten die neue Röhre unter verschiedenen Bedingungen – Mondnächte, Neumond, Schneefall usw. Sicher fängt auch diese Röhre bei zu wenig Restlicht irgendwann das Rauschen an, allerdings war dieses bei unserem Test sehr gering, auch nicht so „grobkörnig“ wie man es sonst von Bildverstärker Röhren kennt. In Kombination mit einem IR-Aufheller (wir verwendeten hier den LA 850) war es auch kein Thema im Bestand sauber Anzusprechen und das nicht nur auf 50 Meter. Ich konnte mit dem Gerät auf über 100 Meter sauber zwischen Keiler und Bache unterscheiden. Preislich liegt das Gerät eher im oberen Bereich. Allgemein ist das Bild sehr kontrastreich. Die serienmäßige AUTO-GATING-Funktion sorgt auch in heller Umgebung oder bei plötzlichen Lichtquellen für ein optimales Bild ohne Blendungseffekt. Im direkten Vergleich mit der Katod GEN III Röhre fiel uns kein deutlicher Unterschied auf, diese ist allerdings manuell in der Helligkeit verstellbar, was gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen einen sauberen Kontrast ermöglicht. Die Photonis ECHO Röhre ist zwar auch mit Helligkeitsregelung bestellbar, allerdings war hier der Verstellbereich sehr gering, so dass diese für uns keinen klaren Vorteil darstellte. Für das Lynx 1 x 53 liegt ein positiver BKA-Bescheid vor.

Unser Fazit

Wer ein sauberes, feines und kontrastreiches Bild sucht ist hier genau richtig, dafür muss man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen!

Achtung!
Unbedingt auf die rechtliche Lage im Verwendungsgebiet achten.